Stimmen zum Turnier
Theodor Tiggemann, Richter und langjähriger Steward bei dem Neubeerener Turnier: "Es gehört viel Mut dazu, solch eine Veranstaltung aufzuziehen, denn meist sind Jugendturniere defizitär, weil es unheimlich schwierig ist, dafür Sponsoren zu gewinnen. Ich kann nur begrüßen, dass dieses Meeting auch dank des Einsatzes von Dr. Peter Danckert seine Fortführung erlebt, zumal die Nachwuchsreiter beweisen, dass sie in ihrem Sport schon recht weit fortgeschritten sind. Ich denke da nur an Josch Löhden oder auch an Jessica Freye, die im letzten Jahr das Finale der Children-Tour für sich entschied."
Dr. Rainer Raack, Vorsitzender des RuFV Bülow Neubeeren und Gesellschafter der Otto Pohl GmbH/Pferdehof Neubeeren: „Das Turnier hat für die jungen Leute einen besonderen Reiz, weil jeder erkennen kann, wie es um die eigenen Leistungsstärke bestellt ist. Für unsere Anlage bildet das Meeting natürlich das jährliche Highlight und zugleich die Verpflichtung, für die Gäste aus Nah und Fern Topbedingungen zu schaffen und den gesamten Bereich auf Vordermann zu bringen. Unsere Einsteller haben Verständnis, dass sie ein paar Tage auf etwas verzichten müssen.“
Peter Fröhlich (Springen) und Anja Semmele (Dressur), die als neue Turnierleiter für die sportlichen Belange zuständig sind: „Einige Veränderungen werden der Veranstaltung sicherlich gut tun. Das Teilnehmeralter wurde auf 25 Jahre herauf gesetzt, was nicht zuletzt die Qualität erhöht und höhere Starterfelder erwarten lässt. Die Internationalität wird dadurch gewährleistet, dass es sich zwar zum ein nationales Turnier handelt, zu dem aber vier Gastnationen (Österreich, Dänemark, Niederlande und Polen) eingeladen wurden. Die Dotierungen der einzelnen Prüfungen konnten in diesem Jahr finanziell stark aufgestockt werden. Im Finale der Großen Tour gibt es 6000 Euro und in der Drei-Sterne-S-Dressur 2500 Euro zu gewinnen.
Rainer Frychel, Vizepräsident des Landesverbandes und im Jahr 2000 erster Turnierleiter in Neubeeren: „Die Entwicklung, die diese Veranstaltung genommen hat, ist sehr erfreulich. Bei der Premiere gab es noch manche Schwierigkeiten zu meistern. Es mussten nicht nur Strom- und Wasseranschlüsse hergestellt, sondern das gesamte Gelände eingezäunt werden, weil das die internationalen Vorschriften so verlangten. Alles in allem kann man sagen, dass eine ganz tolle Stimmung herrschte, auch dank einer Euro-Disco, die von allen Jugendlichen begeistert angenommen wurde.“
Juliane Schulz, Sprecherin der deutschen Pferdesport-Jugend und Jugendwartin des Landesverbandes Berlin-Brandenburg: „Es ist einfach super, dass es dieses Turnier gibt und zu einem festen Bestanteil im Terminkalender in unserer Region geworden ist, zumal es hier trotz internationaler Starterfelder auch immer recht familiär zugeht. Mit dem Young Neighbours Meeting ist man in Neubeeren auf einem guten Weg und ich hoffe, dass es auch so bleibt.“
Bernd Peters, Landestrainer in Berlin-Brandenburg: „Für die Region bedeutet dieses Turnier unheimlich viel, zumal junge Leute einmal ganz unter sich sind und ihre Kräfte messen können, darüber hinaus auch Freundschaften schließen, die sich über Jahre hinweg halten. Gut finde ich, dass es nach wie vor einen Mannschaftswettbewerb gibt, der das allgemeine Zusammengehörigkeitsgefühl in einer Sportart stärkt, in der ansonsten die Individualisten die Szene bestimmen.